Usability - So machen sie Ihre Homepage besser

Neueren Untersuchungen des Nutzerverhaltens zufolge, entscheidet die Usability einer Webseite maßgeblich über die Besucherzahlen und Verweildauer. Wer die Ergebnisse kennt, kann durch gezielte Maßnahmen die Akzeptanz seiner Webseite signifikant steigern. So haben Tests gezeigt, dass Nutzer im Web in ähnlicher Weise auf Anordnung und Struktur einer Webseite reagieren. Im Schnitt scannen sie eine Webseite in etwa 2,5 Sekunden, bevor sie sich auf einen Bereich konzentrieren. Einer Headline bleibt weniger als eine Sekunde, um wahrgenommen, oder ignoriert zu werden. Bevor es zum entscheidenden Klick kommt, zögern die Online-User durchschnittlich noch rund 180 Millisekunden. Anhand breit angelegter Untersuchungen gehen Experten davon aus, dass etwa die Hälfte aller Webseitenbesuche ohne den erhofften Erfolg enden. Die gesuchten Informationen werden nicht gefunden. Die drei Hauptgründe sind:

  • zu viele irrelevante Informationen
  • zu schlecht strukturierte Informationen
  • zu schlecht platzierte Information

Daraus leiten sich 4 Empfehlungen ab, auf die bei der Konzeption, Gestaltung und Umsetzung einer Webseite geachtet werden sollte.

1. Wichtiges nach Oben und Links

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Positionen Mitte oberer Seitenbereich und Mitte linker Seitenbereich als wichtigste Zonen einer Webseite gelten. Etwa 80 %, bzw. 70% der Zeit sind die Augen der Webseitenbesucher auf diese beiden neuralgischen Zonen fixiert. Logo, Slogan, Navigationselemente oder wichtige Headlines sollten daher in diesen Bereichen platziert werden.

2. Lange Ladezeiten vermeiden

Lange Ladezeiten sind ein messbares Hemmnis. 4 von 5 Online-Usern verlassen eine Webseite, wenn ein Ladebalken für Videos oder Intros erscheinen. Webseiten, die länger als 2 Sekunden Ladezeit aufweisen verlieren einen signifikanten Anteil ihrer Besucher.

3. Screen-Design reduzieren

Das optimale Layout einer Webseite liegt heute im Bereich zwischen 1000 und 1600 Pixel in der Breite und 700 Pixel in der Höhe. Selbstverständlich ist das Layout responsive, das heißt, es passt sich den gängigen Ausgabemedien Desktop PC, Tablet oder Smartphone an. Wobei im B2B Marketing die Smartphones noch keine nennenswerte Rolle spielen. Der Navigation sollte ein fester Platz in der Webseite zugewiesen sein. Einheitlichkeit auf allen Seiten erhöht die Usability. Das gilt auch für die Typographie. Weniger ist mehr bei der Zahl eingebundener Fonts und Schnitte. Text sollte maximal in 4 Farben erscheinen. Das bietet ausreichende Möglichkeiten zur Hervorhebung und Auszeichnung, ohne den Besucher zu verwirren. Dazu sorgen Spaltenbreiten von 45 bis 75 Zeichen länge für maximalen Lesekomfort und minimale Absprungraten.

4. Keine Konfusion beim Gelernten

Kreativität sollte auf das Design und den Inhalt verwenden werden. Dinge, die die Netzgemeinde bereits gelernt haben, sollte man tunlichst übernehmen und nicht durch kreative Alleingänge verwirren. So haben Web-User bereits gelernt, dass Links durch Unterstreichung und blaue Farbe erkennbar sind. Die Seite, auf der man sich aktuell befindet, wird durch den Blick in die Navigation kontrolliert. Hier sollte deshalb die aktuelle Seite farblich hervorgehoben werden. Inhalte, die sich hinter einem Link oder Navigationselement verbergen, sollten sich für den Besucher klar und verständlich erschließen. Niemand will auf gut Glück auf eine Seite wechseln und dann merken, dass dort nicht die gewünschten Informationen zu finden sind.

Wer diese Punkte beachtet wird eindeutig mehr Zuspruch bei den Besuchern seiner Webseite ernten. Manches davon ist recht einfach umzusetzen und sollte daher nicht auf die lange Bank geschoben werden.


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